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Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BU-Ver­si­che­rung) wird von Finanz­ex­per­ten als eine der wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen über­haupt ange­se­hen. Sie ist wich­tig für alle, die auf ihr Ein­kom­men ange­wie­sen sind. Denn wer aus gesund­heit­li­chen Grün­den sei­nen Beruf nicht mehr aus­üben kann, erhält durch den Staat nicht unbe­dingt eine Leis­tung. Wenn über­haupt, erhält der Ver­si­cher­te eine Leis­tung auf Grund von Erwerbs­un­fä­hig­keit. Die Zah­lun­gen fal­len hier­über deut­lich gerin­ger aus, als über eine Berufs­un­fä­hig­keits­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Zudem ist es sehr schwer über­haupt an die Leis­tun­gen des Staa­tes “her­an­zu­kom­men”.

Wann soll­te ich mich um mei­ne Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung küm­mern?

Frü­he Absi­che­rung gegen Berufs­un­fä­hig­keit wird emp­foh­len! Sta­tis­tisch gese­hen muss jeder 4. Erwerbs­tä­ti­ge sei­nen Beruf vor Errei­chen des Ren­ten­al­ters aus gesund­heit­li­chen Grün­den auf­ge­ben. Je frü­her man sich gegen das Risi­ko der Berufs­un­fä­hig­keit absi­chert, des­to bes­ser — weil das Ein­tritts­da­tum den Bei­trag bestimmt. Zudem ist der Gesund­heits­zu­stand bei jun­gen Men­schen ten­den­zi­ell bes­ser. Somit sind die Gesund­heits­fra­gen für einen jun­gen Men­schen im Antrags­pro­zess leich­ter zu durch­lau­fen.

Habe ich nicht eine staat­li­che Absi­che­rung für den Fall einer BU?

Die staat­li­che Ver­sor­gung bie­tet lei­der im Fal­le einer Berufs­un­fä­hig­keit kei­nen umfang­rei­chen Schutz an. Bei der staat­li­chen Absi­che­rung han­delt es sich nicht um eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, son­dern ledig­lich um eine Erwerbs­min­de­rungs­ren­te. Aus die­sem Grund ist die staat­li­che Absi­che­rung unge­nü­gend. Übri­gens: Selbst­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler und Berufs­star­ter sind noch stär­ker betrof­fen. Sie besit­zen in der Regel kei­nen staat­li­chen Ren­ten­an­spruch.

Was soll­te ich bei Abschluss einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung beach­ten?

Jeder Ver­si­che­rer kal­ku­liert sei­ne Bei­trä­ge für die BU-Ver­si­che­rung selbst. Das bedeu­tet, dass die Bei­trä­ge zur Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung von Ver­si­che­rer zu Ver­si­che­rer unter­schied­lich aus­fal­len kön­nen. Ent­schei­dend für die Bei­trä­ge der BU sind die fol­gen­den Fak­to­ren: Alter zum Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses, aus­ge­üb­ter Beruf zum Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses , Gesund­heits­zu­stand bei Ver­trags­ab­schluss, Lauf­zeit des Ver­tra­ges und Höhe der gewähl­ten Ren­te bei Berufs­un­fä­hig­keit.

Als unab­hän­gi­ger Ver­si­che­rungs­mak­ler suchen und fin­den wir gemein­sam mit Ihnen den pas­sen­den Ver­si­che­rer und Tarif,  so dass Sie mög­lichst gerin­ge Bei­trä­ge für einen best­mög­li­chen Ver­si­che­rungs­schutz zah­len wer­den.
Selbst­ver­ständ­lich geben wir auch Hil­fe­stel­lung beim Aus­fül­len der Gesund­heits­fra­gen. Zudem stel­len wir vor Abschluss einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung anony­me Risi­ko­vor­ab­an­fra­gen bei allen in Fra­ge kom­men­den Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten. Hier­durch fin­den wir für Sie her­aus, wie und ob Sie trotz even­tu­el­ler Vor­er­kran­kun­gen oder gesund­heit­li­cher Beschwer­den ver­si­chert wer­den kön­nen.
Die­ser Ser­vice ist voll­kom­men kos­ten­los und hilft Ihnen bei der Suche nach einer pas­sen­den Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sicher­lich wei­ter.

Berufsunfähigkeit Freiburg

Die wichtigsten Fakten zur Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Absicherungen - Kranken-, Unfall- und Pflegeversicherungen ersetzen kein BU-Versicherung.
  • Auf die staatliche Versorgung (Erwerbsminderungsrente) sollte man sich nicht verlassen, weil dieser Versicherungsschutz nicht ausreicht.
  • Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung passt sich Ihrem Leben an - egal ob Jobwechsel, Auslandsaufenthalte oder Arbeitslosigkeit.
  • Der Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung orientiert sich am Einstiegsalter - je früher Sie dabei sind, desto günstiger ist die Absicherung für Sie.
  • Es kommt nicht alleine auf den Beitrag an - auch die Tarifleistungen und die Finanzkraft des gewählten Versicherers sind entscheidend.

Gründe für Berufsunfähigkeit

Infografik Berufsunfähigkeit 2019

Unzählige Gründe können zu einer Berufsunfähigkeit führen. Unfälle machen hierbei nur einen sehr geringen Teil aus. Volkskrankheiten, wie Burnout, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wirbelsäulenbeschwerden und Krebserkrankungen führen sehr häufig zur Aufgabe der beruflichen Tätigkeit. Der ausgeübte Beruf ist hierfür zumeist nicht die Ursache. Somit können sie jeden treffen. Aus diesem Grund ist auch die BU-Absicherung für jeden wichtig, der auf sein Einkommen angewiesen ist.

Erwerbminderungsrente reicht oft nicht

Die gesetzliche Absicherung sieht bei Verlust des Einkommens auf Grund von Krankheit und Unfall eine sehr geringe Versorgung vor.
Alle Personen, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, erhalten keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente, sondern lediglich eine Erwerbsminderungsrente. Diese orientiert sich nicht an dem bisher ausgeübten Beruf, sondern berücksichtigt alle in Frage kommenden Tätigkeiten des deutschen Arbeitsmarktes. Hinzu kommt, dass die Höhe der Erwerbsminderungsrente auch abhängig von den bisherigen Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung ist. Gerade für junge Menschen ist daher eine private Absicherung notwendig. Die Erwerbsminderungsrente wird nur bezahlt, wenn der Versicherte bereits mindestens fünf Jahre gearbeitet hat und davon mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt wurden.

Nicht nur die Berufsanfänger gehen leer aus. Auch Männer und Frauen, die für mehrere Jahre aus dem Beruf aussteigen und keine Pflichtbeiträge mehr in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen sind betroffen.

Infografik Erwerbsinderungsrente 2019
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