Unter dem Begriff Gefäl­lig­keits­scha­den ist ein ver­se­hent­lich her­bei­ge­führ­ter Scha­den zu ver­ste­hen, der im Rah­men von Freund­schafts­diens­ten oder Nach­bar­schafts­hil­fen ent­stan­den ist. Klas­si­sches Bei­spiel ist der freund­schaft­lich ver­bun­de­ne Umzugs­hel­fer. Ver­ur­sacht die­ser unbe­ab­sich­tigt einen Scha­den, han­delt es sich um einen Gefäl­lig­keits­scha­den. Ein sol­cher Scha­den liegt auch vor, wenn der Nach­bar bei der Reno­vie­rung hilft und dabei ein phy­si­scher Scha­den ent­steht. In der pri­va­ten Haft­pflicht­ver­si­che­rung sind Gefäl­lig­keits­schä­den nicht auto­ma­tisch mit­ver­si­chert. Ihr Ver­si­che­rungs­mak­ler in Frei­burg prüft für Sie ger­ne Ihren bestehen­den Ver­trag.

Wel­che Schä­den sind nicht ver­si­chert?

Grund­sätz­lich sind absicht­lich her­bei­ge­führ­te Schä­den nicht ver­si­chert. Besteht beim Ver­si­che­rungs­ge­ber ein begrün­de­ter Ver­dacht, kann ein Sach­ver­stän­di­ger ein­ge­schal­tet wer­den, um den Scha­den genau­er zu begut­ach­ten. Aus­ge­schlos­sen sind auch Schä­den, die von einem Fami­li­en­mit­glied ver­ur­sacht wer­den, wenn die­ses in der pri­va­ten Haft­pflicht­ver­si­che­rung mit­ver­si­chert ist. Pro­ble­ma­tisch sind Gefäl­lig­keits­schä­den, die durch nicht rechts­fä­hi­ge Kin­der ver­ur­sacht wer­den. Kin­der unter sie­ben Jah­ren kön­nen in der Regel nicht haft­bar gemacht wer­den. In einem sol­chen Fall ist zu klä­ren, ob die Eltern des Kin­des über einen erwei­ter­ten Ver­si­che­rungs­schutz ver­fü­gen. Gene­rell sind nur Schä­den ver­si­chert, die im Rah­men einer unent­gelt­li­chen Hil­fe ver­ur­sacht wur­den.

Für wen eig­net sich eine Abde­ckung von Gefäl­lig­keits­schä­den?

In den meis­ten Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen sind Gefäl­lig­keits­schä­den nicht mit­ver­si­chert, kön­nen aber optio­nal mit abge­deckt wer­den. Die Fol­ge ist eine höhe­re Prä­mie. Die Abde­ckung ist als sinn­voll anzu­se­hen. Freund­schaft­li­che Diens­te und Nach­bar­schafts­hil­fe sind ein fes­ter Bestand­teil unse­rer Gesell­schaft. Nie­mand kann sich davon frei­spre­chen einen Scha­den zu ver­ur­sa­chen. Die Ein­be­zie­hung von Gefäl­lig­keits­schä­den in der pri­va­ten Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist drin­gend zu emp­feh­len. Um den sinn­volls­ten Tarif zu fin­den, emp­fiehlt sich ein Gespräch mit Ihrem Ver­si­che­rungs­be­ra­ter in Frei­burg. Er zeigt Ihnen auf, wel­che Mög­lich­kei­ten bestehen und wie sich Ihr Haf­tungs­ri­si­ko sen­ken lässt.

Wie hoch sind die Kos­ten?

Ist die Abde­ckung von Gefäl­lig­keits­schä­den nicht inklu­diert und muss zusätz­lich ver­si­chert wer­den, ver­teu­ert sich die pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung nur um weni­ge Euro jähr­lich. Die Kos­ten vari­ie­ren nach Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men und gewähl­tem Tarif. Die genau­en Kos­ten kön­nen Sie von Ihrem Ver­si­che­rungs­be­ra­ter in Frei­burg aus­rech­nen las­sen.

Wie ver­hal­te ich mich im Scha­dens­fall?

Ist ein Gefäl­lig­keits­scha­den ein­ge­tre­ten, soll­ten Sie den Ver­ur­sa­cher bit­ten in sei­nen Poli­cen nach­zu­schau­en, ob Gefäl­lig­keits­schä­den durch sei­ne pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung abge­deckt sind. Ist dies der Fall, muss der Ver­ur­sa­cher sei­ne Ver­si­che­rung über den Scha­den infor­mie­ren und um Regu­lie­rung bit­ten. Die Ver­si­che­rung wird im Nach­gang Fra­gen zum Scha­dens­her­gang und Höhe stel­len und den Vor­gang in die Bear­bei­tung neh­men. Sind die Vor­aus­set­zun­gen erfüllt und erkennt die Ver­si­che­rung den Scha­dens­fall an, erfolgt die zeit­na­he Regu­lie­rung.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen
Ihre Ver­si­che­rungs­be­ra­tung in Frei­burg hilft Ihnen ger­ne bei Fra­gen wei­ter.