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Betrieb­li­che Alters­vor­sor­ge

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um für das Alter vorzusorgen. Eine gute Alternative ist die Riesterrente. Interessant ist sie, weil sie steuerlich geltend gemacht werden kann. Zudem beteiligt sich der Staat in Form von Zulagen an den Beiträgen. Finden Sie heraus, ob die Riesterrente auch zu Ihrer Lebenssituation passt. Gerne beraten wir Sie zum Thema Altersvorsorge.

Die Ausgangssituation

Seit Jahren steht fest: Die gesetzliche Rente reicht nicht.
Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf den demographischen
Wandel. Wir werden immer älter. Dadurch wird die Phase des Rentenbezugs immer länger. Gleichzeitig geht die Geburtenrate zurück. Folglich zahlen immer weniger Arbeitnehmer in die Gesetzliche Rentenversicherung ein. Daher funktioniert der sog. „Generationenvertrag“ nicht mehr. Haben früher drei Einzahler die Rente eines Rentners finanziert, finanzieren heute diese drei Einzahler bereits zwei Rentner. Das Ergebnis: Die gesetzliche Rente wird immer geringer und die Versorgungslücke der Bürger damit immer größer. Wer im Rentenalter seinen gewohnten Lebensstandard halten will, muss zusätzlich vorsorgen – und das möglichst frühzeitig!

Die Riesterrente

Eine sehr interessante Möglichkeit, für später vorzusorgen, bietet die sog. Riester-Rente. Sie zählt zur staatlich geförderten
privaten Altersvorsorge und wurde 2002 vom damaligen Bundessozialminister Walter Riester ins Leben gerufen. Die aktive
Förderung durch den Staat ist in § 10 a EStG festgelegt. Sie besteht aus Zulagen und zusätzlich ist die Sparleistung über
den Sonderausgabenabzug in Ihrer Steuererklärung absetzbar.

Zulagen innerhalb der Riesterrente

Jeder Zulagenberechtigte erhält bis zu 175 € Grundzulage. Zusätzlich werden für jedes Kind, das vor 2008 geboren wurde, bis 185 € und für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde, bis zu 300 € zugezahlt – und das jedes Jahr. Die Kinderzulage wird so lange gezahlt, wie Sie Kindergeld erhalten.

Junge Sparer (bis 25 J.) mit eigenem Riester-Vertrag erhalten zusätzlich einen einmaligen „Berufseinsteigerbonus“ in Höhe von 200 €.

Kann jeder riestern?

Man unterscheidet zwischen unmittelbar und mittelbar Zulagenberechtigten. Nur wer zu einem dieser Personenkreise zählt, kann in den Genuss der staatlichen Förderung kommen. Voraussetzung für die volle Förderung ist aber, dass der Zulagenberechtigte einen Mindesteigenbeitrag in Höhe von 4% seines rentenversicherungspflichtigen Einkommens des Vorjahres (max. 2.100 €) abzüglich der Zulagen, einzahlt. Der Sockelbeitrag beträgt 60 € im Jahr. Natürlich können Sie Ihren Riester-Vertrag auch mit weniger als den genannten 4% besparen. Die Zulagen werden dann automatisch anteilig gekürzt.

Häufige Fragen zur Privaten Krankenversicherung

Als Versicherungsmakler werden wir immer wieder mit ähnlichen Fragestellungen konfrontiert. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Riesterrente haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Eini­ge Anbie­ter wer­ben mit sehr güns­ti­gen Bei­trä­gen (Bil­lig­ta­ri­fe). Von sol­chen Ver­si­che­run­gen soll­te unbe­dingt Abstand gehal­ten wer­den. Beim Abschluss die­ser Absi­che­rung genießt man als Kun­de even­tu­ell zu Beginn der Ver­trags­lauf­zeit sehr güns­ti­ge Bei­trä­ge. Weil die Kran­ken­ver­si­che­rer jedoch immer wie­der von ihrem Recht auf Bei­trags­an­pas­sung Gebrauch machen, kön­nen die­se Bei­trä­ge bereits weni­ge Jah­re nach Abschluss um ein viel­fa­ches höher sein. Zudem beinhal­ten sol­che Tari­fe oft hohe Selbst­be­tei­li­gun­gen oder einen nicht aus­rei­chen­den Ver­si­che­rungs­schut­zes.


Das Ein­stiegs­al­ter (Alter bei Abschluss des Ver­tra­ges), sowie der Gesund­heits­zu­stand, sind aus­schlag­ge­bend für den Bei­trag der PKV. Des Wei­te­ren kommt es natür­lich auf die Tarif­leis­tun­gen und Selbst­be­tei­li­gungs­stu­fen an. Jun­ge Ver­si­cher­te kön­nen eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung bereits unter 300 € monat­lich abschlie­ßen.


Selb­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler, Gut­ver­die­ner (Jah­res­ent­gelt­gren­ze 2018: 59.400 € jähr­lich bzw. 4.950 € monat­lich) und Beam­te kön­nen sich pri­vat kran­ken­ver­si­chern. Die­se Per­so­nen­grup­pen sind nor­ma­ler­wei­se dazu berech­tigt sich in der PKV zu ver­si­chern. Berech­tigt heißt bei Arbeit­neh­mern, dass sie ein Min­dest­ein­kom­men von 59.400 € jähr­lich nach­wei­sen kön­nen. Bei die­sem Betrag han­delt es sich um die Jah­res­ar­bei­tent­gelt­gren­ze (JAEG) für 2018. Jeder Arbeit­neh­mer, der die­se Gren­ze über­schrei­tet, kann sich in der PKV absi­chern. Frei­be­ruf­ler, Selb­stän­di­ge und Beam­te haben grund­sätz­lich die Wahl zwi­schen pri­va­ter und gesetz­li­cher Kran­ken­ver­si­che­rung — es müs­sen kei­ne Ein­kom­mens­gren­zen erreicht wer­den.


Wie auch bei der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, betei­ligt sich der Arbeit­ge­ber auch an den Bei­trä­gen zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung. Der Zuschuss ist begrenzt auf den Arbeit­ge­ber­an­teil in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV). Bei jün­ge­ren Arbeit­neh­mern ohne Kin­der beträgt der Anteil in der Regel genau die Hälf­te der Prä­mie zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV).


Bis zum 60. Lebens­jahr wird zusätz­lich zu dem PKV-Tarif­bei­trag ein gesetz­li­cher Zuschlag von 10 % erho­ben. Die­ser Betrag wird ver­zinst  (mit ca. 2,5 % — 3,5 %) – auch über das 60. Lebens­jahr hin­aus. Kommt es ab dem 65. Lebens­jahr zu Bei­trags­er­hö­hun­gen, kön­nen die­se aus dem ange­spar­ten Kapi­tal finan­ziert wer­den. Zudem kommt es ab dem Ren­ten­be­ginn zu einer Reduk­ti­on des Bei­tra­ges, da das Kran­ken­ta­ge­geld-Tarif nicht mehr benö­tigt wird. Rent­ner erhal­ten von der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung (www.deutsche-rentenversicherung-bund.de) einen 7,3 %-igen Zuschuss zur Kran­ken­ver­si­che­rung, unab­hän­gig von der Tat­sa­che, ob sie gesetz­lich oder pri­vat ver­si­chert sind. Bei 2.000 Euro Ren­te sind das 146 Euro monat­lich.

Zudem bie­ten die PKV-Ver­si­che­rer soge­nann­te Bei­trags­ent­las­tungs­ta­ri­fe an. Hier­durch ist der Bei­trag zur Kran­ken­ver­si­che­rung vor­erst weni­ge Euro teu­rer. Bei Arbeit­neh­mer ist hier­bei der Vor­teil, dass man sich den Mehr­bei­trag oft auch mit dem Arbeit­ge­ber teilt. Im Ren­ten­al­ter wird der PKV-Bei­trag dann deut­lich redu­ziert.

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