Bevor Sie eine Rürup-Ren­te abschlie­ßen, ist eine auf Ihre indi­vi­du­el­le Situa­ti­on abge­stimm­te Bera­tung sehr zu emp­feh­len. Wich­tig ist dabei, auch ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en Ihrer zukünf­ti­gen Lebens­si­tua­ti­on zu berück­sich­ti­gen, und die Fol­gen zu erwä­gen, die sich poten­ti­ell erge­ben, falls die Bei­trä­ge zu einem spä­te­ren Zeit­punkt nicht mehr bezahlt wer­den kön­nen.

Beach­ten Sie außer­dem, dass die Rürup-Ren­te nicht künd­bar ist und die Ren­te nicht als ein­ma­li­ge Sum­me aus­be­zahlt wer­den kann. Statt­des­sen emp­fan­gen Sie eine lebens­lan­ge Leib­ren­te. Schlie­ßen Sie die Rürup-Ren­te in Kom­bi­na­ti­on mit einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ab, muss der Bei­trag für die Berufs­un­fä­hig­keits­ab­si­che­rung unter 50 Pro­zent des Gesamt­bei­trags lie­gen. Der Bei­trags­an­teil für die Bei­trags­be­frei­ung bei Berufs­un­fä­hig­keit zählt aller­dings zur Alters­vor­sor­ge – und nicht zur Berufs­un­fä­hig­keits­ab­si­che­rung. Im Fal­le von Berufs­un­fä­hig­keit muss also mit dem Anteil für die Bei­trags­be­frei­ung wei­ter­hin die Alters­vor­sor­ge auf­ge­baut wer­den.